W e i h n a c h t e n  2 0 0 5


 


 
 
 
                 
 
 


 

Advent

Im Tale sind die Blumen nun verblüht
Und auf den Bergen liegt der erste Schnee.
Des Sommers Licht und Wärme sind verglüht,
In Eis verwandelt ist der blaue See.

 
 

 
 

 Es leuchtet fern und sanft aus einem Land,
Das einstens voll von solchen Lichtern war,
Da ging ich fröhlich an der Mutter Hand
Und trug in Zöpfen noch mein braunes Haar.

 

 Verändert hat die Welt sich hundertmal
In Auf und Ab - doch sieh, mein Lichtlein brennt!
Durch aller Jahre Mühen, Freud und Qual
Leuchtet es hell und schön: Es ist Advent.

 

Bis Weihnachten ist`s nicht mehr weit
Rolf Krenzer

Der kleine Engel Benedikt

hier klicken!

Dicke rote Kerzen, Tannenzweigduft,
und ein Hauch von Heimlichkeiten liegt jetzt in der Luft.
Und das Herz wird weit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist`s nicht mehr weit.

 

 Schneidern, Hämmern, Basteln überall im Haus.
Man begegnet hin und wieder schon dem Nikolaus.
Ja, ihr wisst Bescheid! Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist`s nicht mehr weit.

 

 Lieb verpackte Päckchen überall versteckt,
und die frisch gebacknen Plätzchen wurden schon entdeckt.
Heute hat`s geschneit! Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist`s nicht mehr weit.

 

 Menschen finden wieder füreinander Zeit.
Und es klingen alte Lieder durch die Dunkelheit.
Bald ist es soweit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist`s nicht mehr weit.


 

I´m dreaming of a white Christmas
Just like the ones I used to know
Where the treetops glisten
and children listen
To hear sleigh bells in the snow

I´m dreaming of a white Christmas
With every Christmas card I write
May your days be merry and bright
And may all your Christmases be white

I´m dreaming of a white Christmas
With every Christmas card I write
May your days be merry and bright
And may all your Christmases be white

Text  : Irving Berlin (1941)



Verse zum Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohen,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter her geschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

 

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns hernieder sah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

 
 
Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

Theodor Fontane



 
 

Am Tag vor Weihnachten

Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.

Aus dem Walde wird er kommen,
wo verschneite Tannen stehn,
und sechs große zahme Hirsche
sind vor dem Gefährt zu sehn.


 

  

Glocken klingen, und der Schlitten
ist 

bis obenhin bepackt.
Ach, was hat der gute Alte
für die Kinder eingesackt!


 

Äpfel, Nüsse und Rosinen,
Kuchen, Kekse, Marzipan,
Engelshaar und Mandarinen,
Hampelmann und Eisenbahn.


Weiß du noch vom letzten Jahre,
als der Tannenbaum gebrannt,
wie es war, als lang erwartet
in der Tür Knecht Ruprecht stand?

 

 

Nur noch einmal wird es dunkel,
nur noch einmal wird es Nacht.
Wird es wieder Abend werden,
hat Knecht Ruprecht was gebracht.

Bruno Horst Bull
 



 
 


Weihnachten bewahren

Das ist Weihnachten bewahren.
Ich beschließe zu vergessen,
was ich für andere getan habe,
und will mich daran erinnern,
was andere für mich taten;
ich will übersehen,
was die Welt mir schuldet,
und daran denken
was ich der Welt schulde.

Ich will erkennen,
dass meine Mitmenschen genauso
wirkliche Wesen sind wie ich,
und will versuchen,
hinter ihren Gesichtern
ihre Herzen zu sehn,
die nach Freude und Frieden hungern.

 
Ich will das Beschwerdebuch gegen die Leistungen
des Universums schließen
Und mich nach einen Platz umsehen,
wo ich  ein paar Saaten Glücklichsein säen kann.

 Henry van Dyke


Es ist alles nur geliehen

Es ist alles nur geliehen, hier auf dieser schönen Welt,
es ist alles nur geliehen, aller Reichtum, alles Geld,
es ist alles nur geliehen, jede Stunde voller Glück,
musst Du eines Tages gehen, lässt Du alles hier zurück.

Jeder hat oft das Bestreben, etwas Besseres zu sein,
schafft und rafft das ganze Leben,
doch was bringt es ihm schon ein?
Alle Güter dieser Erde, die das Schicksal Dir verehrt,
sind Dir nur auf Zeit gegeben und auf Dauer gar nichts wert.
Man sieht tausend schöne Dinge und man wünscht sich dies und das,
nur was gut ist und was teuer, macht den Menschen sehr oft Spaß.
Jeder möchte mehr besitzen, zahlt er auch sehr viel dafür,
keinem kann es etwas nützen, es bleibt alles einmal hier.
Darum lebt doch Euer Leben, freut Euch neu auf jeden Tag,
wer weiß auf unserer Erdenkugel, was der Morgen bringen mag?
Freut Euch auch an kleinen Dingen, nicht nur an Besitz und Geld,
es ist alles nur geliehen, hier auf dieser schönen Welt.
 

 


Für Dich
     ZU WEIHNACHTEN

Wenn die Weihnachtsglocken klingen,
Kinder Weihnachtslieder singen,
Schnee die Erde sanft umhüllt,
Plätzchenduft  das Haus erfüllt
Wird es Zeit, an die zu denken,
die uns ihre Freundschaft schenken
 

Ich denk´ an Dich –
Und das nicht nur zur Weihnachtszeit!
 
 


 
 
 

Weihnachten

Weihnachten ist zwischen Menschen,
wenn das Leben wichtiger ist als die Dinge.
Und das Gefühl die Wirklichkeit überholt.
Für Augenblicke hält die Welt ihren Atem an
Und setzt sich über die Zeit hinweg.
Während die anderen dem Leben nachlaufen,
wartet es auf die,
die es auf sich zukommen lassen.
Zeit zum Leben

KNECHT   RUPRECHT

Von  drauß` vom Walde komm´ich her: Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor Sah mit großen Augen das Christkind hervor,
und wie ich so strolcht´ durch den finstern Tann, da rief´s mich mich heller Stimme an:
„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell´, hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an, das Himmelstor ist aufgetan,
Alt´ und Junge sollen nunVon der Jagd des Lebens einmal ruhn; Und morgen flieg´ ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder Weihnachten werden!“ ich sprach:“O lieber Herre Christ, meine Reise fast zu Ende ist:
ich soll nur noch in diese Stadt, wo´s eitel gute Kinder hat.“- „Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
Ich sprach:“Das Säcklein, das ist hier; Denn Apfel, Nuss und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern.“-„Hast denn die Rute auch bei dir?“ Ich sprach:“Die Rute, die ist hier;
Doch für die Kinder nur, die schlechten, die trifft sie auf den Teil, den rechten.“
Christkindlein sprach:“So ist es recht; So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“
Von drauß vom Walde komm´  ich her; Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich´s hierinnen find´! Sind´s gute Kind, sind´s böse Kind?

Theodor Storm
 

Weihnachtslied

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich hörte fernher Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstille Herrlichkeit.
Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend  staunend muss ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl´s, ein Wunder ist geschehen.
Theordor Storm

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt;
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
hehres Glänzen,  heil´ges Schauen!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen;
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt´s wie wunderbares singen-;
O du gnadenreiche Zeit!
Joseph von  Eichendorff
 

 
 
 
 

Erwartung
Karl Gerok

 

 Die Kindlein sitzen im Zimmer-
Weihnachten ist nicht mehr weit-
bei traulichem Lampenschimmer
und jubeln: "Es schneit! Es schneit!"

 "Wißt, Kinder, die Englein schneidern
im Himmel jetzt früh und spät.
An Puppendecken und Kleidern
wird auf Weihnachten genäht.
 

 Das leichte Flockengewimmel,
es schwebt durch die dämmernde Nacht
herunter vom hohen Himmel,
vorüber am Fenster sacht.

 Da fällt von Säckchen und Röckchen
manch silberner Flitter beiseit`,
vom Bettchen manch Federflöckchen.
Auf Erden sagt man: Es schneit!

 Und wo ein Flöckchen im Tanze
den Scheiben vorüberschweift,
da flimmert`s in silbernen Glanze,
vom Lichte der Lampe bestreift.

 Und seid ihr recht lieb und vernünftig,
ist manches für euch auch bestellt.
Wer weiß, was Schönes euch künftig
vom Tische der Englein fällt!"

 Die Kindlein sehn`s mit Frohlocken.
Sie drängen ans Fenster sich dicht.
Sie verfolgen die silbernen Flocken...
Die Mutter lächelt - und spricht:  8.

 Die Mutter spricht`s. Vor Entzücken
den Kleinen das Herze da lacht.
Sie träumen mit seligen Blicken
hinaus in die zaub`rische Nacht.
 
 

Gäste zur Weihnacht  Wilhelm von Scholz
 
 


 
 


 
 
 
 


 
 
 
 




  (1) Leise wehen die Flocken,
aus Hauch und Winterrauch,
wehen, wirbeln, wehen
über Weg, Baum, Strauch.
Mit den Flocken weht Dämmerung,
weiße Dämmerung im Raum,
hüllt Häuser, Bäume, Menschen
in weißen Traum.

  (2) Das erste Fenster leuchtet,
es zündet sich Licht an Licht.
Bald strahlt das zweite, das dritte-.
Wie am Baum von Licht zu Licht
geht der Strahl von Fenster zu Fenster,
von Haus zum nächsten Haus.
überall leuchten die Tannen
mit den Kerzensternen heraus.

 
 

  (3) Die vergangenen Leben
schreiten rings durch den Schnee,
gehen jedes zu einem Hause,
doch ohne Spuren im Schnee -,
verschwinden in den Türen
und stehn mit unter dem Baum:
verschollen - vergessene Jugend,
gealtertes Glück, toter Traum.
 

 
 

  (4) Indessen die Kinder jauchzen
und jubeln im Kerzenschein,
stehen die Männer und Frauen
beieinander allein,
sehn in die Dämmergewebe,
die Vergangenheit um sie spinnt,
und grüßen die stillen Gäste,
die zum Feste gekommen sind.

 
Weihnachtsnacht
 

Weht im Schnee ein Weihnachtslied
Leise über Stadt und Felder,
Sternenhimmel niedersieht,
Und der Winternebel zieht
Um die dunklen Tannenwälder.
 

Weht im Schnee ein Weichnachtsduft
Träumerisch durch dichte Flocken,
Füllt die schwere Winterluft
Und aus weichen Wolken ruft
Sanft der Klang der Kirchenglocken.
 

Geht durch Schnee ein Weihnachtskind
Liebend über kalte Erde,
Geht dahin und lächelt lind,
Hoffend, daß wir gütig sind
Und die Menschheit besser werde.

Hilde Fürstenberg


 

 Weihnachtszeit
 

 O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!
 

 Heinrich Hoffmann von Fallersleben


 

Weihnachtslied
 

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Es brennt der Baum, ein süß' Gedüfte
Durchschwimmet träumerisch die Lüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.
 

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstille Herrlichkeit.
 

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
Anbetend, staunend muß ich stehn;
Es sinkt auf meine Augenlider
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

Theodor Storm
 


 
 
 


 
 
 

Die Geschichte von Rudolph, dem Rentier, klick auf das Bild!


 


 
 


 


Ein Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens

 Eine Weihnachtsgeschichte, klick auf den Baum!

Traum eines kleinen Raben

Wenn ich bald so wie alle Raben
werd' viele eigne Kinder haben,
dann feiere ich in meinem Nest
ein richtig schönes Weihnachtsfest.

Nicht Zank und Streit
stehn da bereit und keine Hungersnot.
Der Rabengott bringt feierlich
für jeden ein Stück Brot.

Und auch die Katze feiert mit
an diesem Freudentag.
Der Rabengott will auch von ihr,
dass sie den Nächsten mag.

Dann geb' ich meiner Kinderschar
viel echte Zärtlichkeit.
Was ich selbst nie erfahren hab',
warme Geborgenheit.

Ich Narr, was sitz' ich hier und träum
vom schönsten Fest der Erde,
wo ich doch heute noch nicht weiß,
ob ich's erleben werde.

Doch bleibt's, dass alle guten Taten,
nur Hoffnung haben zu geraten,
wenn's stille Träumer wie mich gibt,
die Gott am allermeisten liebt.

(Daniel Trowski)

Die Weihnachtsmaus
(von James Krüss)

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
(sogar für die Gelehrten),
Denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was diesen Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem mal das Beste weg
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab´ es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
Was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum
nebst andren leck'ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen!

Und Ernst und Hans und der Papa,
die riefen: welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus, -
bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bisschen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.

 

 

Die gute Nacht
von Bertolt  Brecht

Der Tag, vor dem der große Christ
zur Welt geboren worden ist,
war hart und wüst und ohne Vernunft.
seine Eltern, ohne Unterkunft,
fürchteten sich vor seiner Geburt,
die gegen Abend erwartet wurd,
denn seine Geburt fiel in die kalte Zeit.
Aber sie verlief zur Zufriedenheit.
Der Stall, den sie doch noch gefunden hatten,
war warm und mit Moos zwischen seinen Latten,
und mit Kreide war auf die Tür gemalt.
dass der Stall bewohnt war und bezahlt.
So wurde es doch noch eine gute Nacht,
auch das Heu war wärmer, als sie gedacht.
Ochs und Esel waren dabei,
damit alles in der Ordnung sei.
Eine Krippe gab einen kleinen Tisch,
und der Hausknecht brachte heimlich einen Fisch.
(denn es musste bei der Geburt des großen Christ
alles heimlich gehen und mit List.)
Doch der Fisch war ausgezeichnet und reichte durchaus
und Maria lachte ihren Mann wegen seiner Besorgnis aus
denn am Abend legte sich sogar der Wind,
und war nicht mehr so kalt, wie die Winde sonst sind.
Aber bei Nacht war es fast wie ein Föhn,
Und der Stall war warm und das Kind war sehr schön.
Und es fehlte schon fast gar nichts mehr,
da kamen auch schon die Dreikönig daher!
Maria und Joseph waren zufrieden sehr.
Sie legten sich sehr zufrieden zum Ruhn
Mehr konnte die Welt für den Christ nicht tun.

 

 

 

Das Paket des lieben Gottes

 

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