Ein Baum

Robert Botsch

 

Lasst uns mal davon ausgehen
Wir sind nur ein Traum
Von irgendeinem Wesen
Das liegt unter einem Baum.

Lasst uns davon ausgehen
Es gibt keine zeit keinen Raum
Alles ist erfunden
Von jemand unter einem Baum

Lasst uns davon ausgehen
Ein jemand wird jetzt braun
Liegend auf der Sonnenseite
Unter einem Baum

Ein Wald

 Robert Botsch

Ich ging spazieren
In einem fremden Wald
Es war ein schöner Tag
Vielleicht ein wenig kalt.

Eine Gabelung vor mir
Nach links so abgenutzt
Nach rechts gar unbenutzt
Ich stand davor so wirr.

Die Mystik war zu spüren
Der Wald rief mich hinein
Wo soll ich jetzt nun hin
Ich stand da wie ein Stein.

Dann traf ich die Entscheidung
Den Weg den alle gingen
Schnell die Hände in die Taschen
Und fing an zu singen.

Warum denn diesen Weg
Warum nichts Neues probieren
Weil ich erwachsen bin
Und will nichts mehr riskieren?

Nicht denken

Robert Botsch

 

Ich glaube nicht an Wunder
Ich glaube nicht an dich
Ich glaube nur an jetzt
Und glaube nicht an mich.

Alles ist so sinnlos
Ein Tropfen in der Nacht
Keiner der sich sorgt
Oder über dich wacht.

Ist das jetzt das Wahre
Soll man weitermachen
Ohne Schwert besiegen
Gottes Todesdrachen?

Man denkt einfach zu viel
Vergiss einfach das Denken
Kämpfe nicht dagegen
Hab keine Bedenken.

Unterdrücken

Robert Botsch

Es ist schwer ein niemand zu sein
Einer unter Millionen
Soll man sich zurücklehnen
Ruhig sein und besonnen?

Soll ich kämpfen um jemand zu sein
Oder das Schicksal akzeptieren
Den Kopf senken und ertragen
Wenn die andere diktieren?

Gefangen in eine Welt der Kontrolle
Ertragen mit würde den Lauf der Dinge
Alles unterdrücken und nur lächeln
Wenn ich fröhlich das Leben besinge

Ich hoffe es wird sich was ändern
Ich hoffe es sehr für uns alle
Ich versuche den Geschmack zu unterdrücken
Von meiner hochkommenden Galle

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