©Michael Pilath

                                                            Michael Pilath                    51149 Köln

                                                            polynesier2105@web.de     www.wortundworte.com

 

            Michael Pilath  

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geb. 21.05.1947, Barkhausen/Porta Westfalica

verheiratet mit Gabrielle,

zwei Kinder Philippe, 23,  und Jacqueline, 17 Jahre

wohnhaft seit 58 Jahren in Köln

1966 Abitur Privates Schlossgymnasium Schloss Berg, Starnberger See, 1967-1968  Wehrdienst, 1969 – 1976 Studium der Volkswirtschaft an der Albertus Magnus Universität zu Köln dabei diverse Auslandsaufenthalte, ab 1976 – 2004 leitende Tätigkeiten in Vertrieb, Marketing-  und Produktmanagement bei Weltmarkt führenden Unternehmen der IT Branche, der Broadcasting-Industrie und Führung von nationalen und internationalen Broadcasting-Konsortien, 2004 - heute Unternehmensberater und Individual Coach, Gastdozent zum Thema „International Media Management“ an der CBS Köln, Cologne Business School,  Schriftsteller und Lyriker.

Michael Pilath ist begeisterter Hobbygolfer, Rolling Stones- und Bruce Springsteen Fan, Liebhaber klassischer Klavier- und Violinkonzerte von Tschaikowski, Brahms und Mozart und schneller  Autos, als Kölner natürlich Karnevalsjeck und Kostüm verliebt.

Michael Pilath, aufgewachsen in einem Elternhaus mit großer Liebe zur Kunst, besonders zur Malerei und Lyrik und zur Archäologie, großem Kunstverständnis für Literatur, Bildhauerei und Malerei ,  beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit Literatur, ( „du immer mit deinem Faust“ ist ein geflügeltes Wort seiner Kinder) besonders Lyrik und schreibt seit ca. vierzig Jahren Gedichte, begann später auch Kurzgeschichten und außergewöhnliche Reiseberichte auf seinen Reisen zu schreiben. Außerdem veröffentlichte MP zahlreiche Beiträge in nationalen und internationalen Fachzeitschriften. Seine beruflichen Verpflichtungen und privaten Reisen ließen ihn alle Erdteile und viele Länder dieses Planeten kennen -  und fremde Kulturen, Länder, Städte und Golfplätze lieben lernen.

 In seinen Gedichten und Aphorismen spiegelt Michael Pilath seine Gedanken, Gefühle und Erfahrungen aus seinem facettenreichen Leben und aktuellen Geschehnissen, wobei auch der hintergründige Humor und subtile Erotik einfließen können und den Zuhörer oder Leser zur Reflexion anregen.

Michael Pilath wurde sehr stark durch seine Lieblingsdichter Goethe, Hebbel, Schiller, William Blake, Gottfried Benn, John Steinbeck, Ingeborg Bachmann, Erich Fried und viele andere geprägt. Ohne dass er sie zu kopieren sucht, hat er seinen eigenen unverwechselbaren Stil und Ausdruck gefunden. Er schreibt sowohl in Deutsch wie in englischer Sprache.

Einige seiner Gedichte wurden in verschiedenen Anthologien veröffentlicht, ein umfangreicher Gedichtband mit ca. 120 Gedichten und Aphorismen mit dem Titel „ Na ja, Du!“  Wort und Worte steht kurz vor der Fertigstellung, ein weiterer Band mit Lyrik und Kurzgeschichten ist in Vorbereitung und soll noch in diesem Jahr publiziert werden.

 

„Unser Leben wird nicht gemessen an der Zahl unser Atemzüge, sondern an den Menschen, Orten und Momenten, die uns den Atem geraubt haben!“ Anonymus

*** Leseproben***

Entkommen

 

verblasste Fotographie,

Farben entwichen,

Konturen verloren,

dein Blick verschwommen

meine Augen fühlen dich nicht mehr.

 

verblasste Fotographie,

zerfranste Ränder,

zerrissene Vergangenheit,

entseelte Schemengestalt

meine Augen haben sich dir entwöhnt

 

verblasste Fotographie,

entleertes Bild,

gefüllt mit Gefühlen,

Gedanken kommen zurück,

Erinnerung formt das schönste Bild.

©Michael Pilath   

 

Fata Morgana

 

Grell geschminkt,

schepperndes Geldglück, Phantasien,

blitzende Tage, explodierende Nächte,

hellblau, rosa, reseda  statt grau

Frisuren über alten Köpfen,

seelenloses  Klingeln verheißt Erfolg,

geopfert der Hoffnung auf mehr!

 

Brüllende Hitze,

bellende Autos,

schreiende Verlierer,

silikongefüllte Blusen unter

faltenlosen Botoxgesichtern

suggerieren temporäre Erfüllung.

 

Glitzernde Hotelmärchenwelt,

perfekt, einladend,

automatisierte Glückseligkeit,

wieder seelenloses Klingeln,

Erfolg verheißend unter schreiendem Neon.

 

Brüllende Hitze,

die Kapitale der Illusion,

Las Vegas im Silberstaat,

geliebt, verhasst,

beleidigt, verehrt,

ich komme wieder fasziniert.

©Michael Pilath

                                                                                                                                                                               

 

Freude

 

Worte schwirren, schwimmen,

drängen, drücken aufs Papier

 

entweichen lautlos ohne gleichen

suchen sich Bahnen , nur erahnend,

des schöpferischen Geistes Kraft.

 

mutig, ohne Konventionen,

überdauert die Äonen,

unermesslich Freude bringend,

 

wortundworte schwirren, schwimmen

drängen, drücken aufs Papier.

©Michael Pilath

 

 

Geigenbogen

 

gekonnt gespannt,

Kolophonium gestreichelt,

entlockt die verborgene Seele

des anmutig geschwungenen Corpus.

streichelt zärtelnd dein Innerstes.

©Michael Pilath

 

 

 

Meridian

 

Das Ich in mir sucht,

manchmal verzweifelnd lächelnd,

lächelnd resignierend, kämpferisch.

Was sucht es? Wen?

Wo ist die Antwort auf die Fragen?

Bohrend, Konzentration raubend,

hämmernd, nagend, leidenschaftlich,

sich der Mitte nähernd,

zögerlich, vorsichtig,

beharrlich, fordernd

findet das Ich zur Mitte seines Selbst,

trifft seinen Meridian,

verzückt erlöst,

leidenschaftlich selbstverliebt,

und immer noch fragend:

wer ist der Andere

in meiner Mitte?

Du, Du bist meine Mitte!

©Michael Pilath

 

 

 

neue ufer

 

wild , zerklüftet,

zärtlich, rauh,

liegt sie da,

so wie ich sie erträumt habe,

oder täusche ich mich?

 

sanft,

sich im rhythmus des windes wiegend

ausgestreckt, einladend,

erfrischend, verführerisch

lächelt sie mich an.

 

was will ich,

einen meiner träume

oder die realität?

meine träume realisieren sich

in dir.

 

neue ufer jeden tag,

du bist mein ewig neues ufer

auf unserer insel.

©Michael Pilath