Name: Manuela (Manu)
 
Alter: 26 Jahre
Geboren: 18.04.1980 in Berlin
Wohnhaft: Berlin
 
Schule: Allgemeinbildung
Ausbildung: Staatlich gepr. Hauswirtschafterin
 
Vorlieben:
 
Musik- Deutsche Liedermacher- Klaus Hoffmann, 
Herman van Veen, Reinhard Mey, Konstantin Wecker,
sonst alles neue auch Klassik.
Essen: Griechische Küche, Kroatische,-Deutsche usw., Eis, guter Wein.
Reiseland evtl. mal Korfu, Griechenland,
Ansonsten : Gedichte schreiben, Lesen, Theater, Kino, 
in Kaffees sitzen und Menschen beobachten. 
Spazieren gehen: am liebsten durch Berlins Straßen und dem Charlottenburger Schlossgarten.
 
Mein Lebensmotto: Liebe, Glaube, Hoffnung

STURM

ICH FÜRCHTE MICH BEI STARKEM WIND

ER MACHT MIR GÄNSEHAUT

ER WIRD STÄRKER IMMER STÄRKER

ICH FINDE KEIN HALTEN, DIESER STURM ER WEHT MICH WEG!

NUR IN GEDANKEN?

GEDANKEN WEHEN MIR IM KOPF HERUM, WARUM?

WARUM DIESER STURM, DIESE GEDANKEN?

GÄNSEHAUT AUF MEINER HAUT.

NUN IST ES DA DAS GEWITTER MEINER KINDHEIT.

 1.August,2006
(c)Manu

Libanon

 

Ein Kind schaut auf zu seiner Mutter

Es fragt:

Mutter schau was ist das dort?

Das leuchten? Das grollen? Das beben?

Mutter schließt ihr Kind in ihre Arme

Hält es fest ganz fest

Das Kind schaut auf in Mutters Augen

Es spiegelt sich große Angst und dicke Tränen

Mutter schau was ist das dort?

Das leuchten? Das grollen? Das beben?

Mutter sagt:

Das ist Krieg mein Kind, das ist Krieg!

Mutter warum steigen wir nicht in den Bus, der da drüben steht?

Mutter sagt:

Er ist zu voll mein Kind, vielleicht beim nächsten Mal.

 

Juli/2006

Herbst
 
Wenn Kinder ihre Drachen steigen lassen
Und der Himmel sich ergraut
Später noch die Regentropfen ihr nasses Kleid über Städte und Felder legt
Ja’ dann ist der herbst gekommen
 
Wenn an einem Septembermorgen der Nebel sich über Seen und Felder legt
Die Spinnen ihre wunderbaren Netzte spannen und sich die Nässe darin spiegelt
Ja’ dann ist der herbst gekommen
 
Wenn die Bäume ihre Äste strecken und es lichter wird, sich die Sonnestrahlen darin spiegelt und man die Blätter in den schönsten goldenen und Rottönen sieht
Ja’dann ist der herbst gekommen
 
Wenn man über Felder schaut und die Zucchini und Kürbisse uns bitten sie zu ernten, die Kinder in den Laubhaufen toben und und sie frei sind himmelwärts
Ja’ dann ist der herbst gekommen
 
Wenn vom Meer die Wellen peitschen Meterhoch! Und das Meer so ruhelos wirkt, Ja’ wenn sich dann der Meeresgott erhebt
Ja’ dann ist der Herbst gekommen
 
Wenn die Stürme immer stärker an den Fenstern und Türen rütteln und die Regentropfen ans Fensterbrett klopfen
Ja’ dann ist der Herbst gekommen.
 
Manu , September 2006
 

Die Zeit

Die Zeit vergeht geschwind

Wo ist sie geblieben?

Gestern warst du noch so klein

Und heute schon ganz groß

 

Die Zeit vergeht geschwind

Gestern noch ein altes Haus

Heute ein Palast voll Sonnenglimmer

 

Die Zeit vergeht geschwind

Gestern noch ein junges Pflänzlein

Heute welch großer Baum, voller Edelmut in grüner Pracht

 

Die Zeit vergeht geschwind

Gestern noch allein, vom Elternrock entflohen

Heute hand in hand in abendlicher Zweisamkeit

 

Die Zeit vergeht geschwind

Wo ist sie geblieben?

 

Manu September 2006

Brüder
 
Ich sitze nur da
die Leere in mir
mit Gedanken an dich
weil du fort gegangen bist.
Wir waren 2 Brüder
für immer vereint,
nicht’s konnte uns trennen
So dachte ich einst.
Doch dann,
kam die Krankheit
und brachte das Eis!
Wir versuchten zu kämpfen gegen
Krankheit und Eis
denn wir sind Brüder
für immer vereint.
Die Krankheit, Sie siegte,
wir schafften es nicht.
Du bist gegangen ganz ohne mich.
Ich sitze nur da,
die Leere in mir,
Die Seele von mir
Schmerzt so sehr.
Die Gedanken an dich erfreuen mich,
sie geben mir Kraft.
Die Seele von dir, sie ist
bei mir, tief in meinem
Herzen sagt sie zu mir:
“Ich lebe weiter im Herzen mit dir”.
 
Für Jörg & seinen Bruder Detlef
(c)  Manu
Oktober 06

Meer der Ferne

 

Ich sitze da, mein Blick

auf’s Meer, es ist so nah

und doch so weit,

ganz fern

von mir.

Mein Blick geht himmelwärts

dem Meer entgegen,

ganz allein mit Traumgedanken.

“Komm, nimm mich mit auf deine Reise

Du Meer der Ferne“.

(c) Manu

Oktober 06

 

35212423
Kyrill
Hey du Sturm der Stürme
Wer bist du denn?
Machst einen Wind um dich, wie einst ein König in seinem Schloss!
Wer bist du denn?
Der an meine Türen rüttelt, der an meinen Fenstern klopft,
Der mir die Bäume biegt,
Der Menschenleben nimmt!
Und die Dächer fliegen lässt.
Bringst das Meer in große Aufruh, nimmst der Insel ihren Strand,
Fegst hier durch die Strassen,
Und den Alten machst so große Angst,
denn sie glauben nun der Krieg ist wieder dran.
Kyrill heißt du!
Welch großer Name, kommst mit großem Lärm
Und gehst mit viel Hinterlassenschaft.
Kyrill geh und komm nie wieder,
Denn du bist uns echt zu wieder.
Januar,2007
(c) Manu
  35212423
Herzklopfen
Ich hör so gern dein klopfendes Herz
ich mein dann, es schlägt nur für mich.
Mein Kopf liegt dann ganz fest an deiner Brust
dann spüre ich dich so nahe bei mir und fühle dann ,
deine wärme in mir.
Jeder neue Tag mit dir, jeder neue blick von dir,
ist dann neues Glück in mir.
Ich bin so gern bei dir,
mag dich jeden tag noch mehr,
dich zu fühlen, dich zu spüren,
das verdank ich dir.
Liege dann an deinem Herzen, weiß, ich bin dann nur bei dir.
21.01.2007
 (c) Manu

35212423

Die Liebe in meinem Herzen



Laufe durch die Straßen,  einsam ist es hier,
Diese Leere ist auch in mir, wie in diesen Straßen hier.
Mein Leben ist leer ganz leer, kein Leben, keine Liebe in mir.
Wo ist das alles hin?

Ich hatte alles, ein Leben voller Glücksgefühl, voller Leben und Liebe für so
vieles. Ich hatte alles,
war voller Lebensmut und so voller Menschlichkeit.
Doch jetzt ist alles fort , die Leere in mir, macht mich müde, so müde.

Ich laufe weiter immer weiter, so weit meine Füße mich noch tragen,
was ist es was mich da noch trägt?
Was zeigt mir meinen Weg?

Ist es doch der Weg zur Menschlichkeit,
wieder zurück zu meiner Glückseeligkeit?
Ich bin so müde, doch da ein Licht, ein Licht so warm, wie einst die Liebe
war in meinem Herzen, es ist so schön und gibt mir Kraft.

Die Straße ist nun nicht mehr leer, sie ist nun voller Leben und Licht,
der Weg trägt mich immer weiter, da an der Ecke eine Bank, ich leg mich
einfach nieder, das Licht ist noch bei mir, es wärmt mein Herz .

Ich wache auf, eine Hand streckt sich mir entgegen, es ist die Hand voller
Lebensmut, Glückseeligkeit und tiefer Menschlichkeit, ich packe sie!
Und habe nun wieder die Menschlichkeit und viel Liebe in meinem Herzen.

(c) Manu
16.März 2007

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