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Denke immer daran!
Wenn Du tags im Blau des Himmels
Und nachts im Glanze der Sterne und des Mondes
Mein Antlitz siehst
Wenn Du im Chor der Vögelein
Im Gesumme der Insekten
Meine Stimme erkennst
Wenn Du im Streicheln des Windes über Dein Haar
Meine Hände spürst
Wenn Du meinst ich würde Dich nicht mögen.
Und an Dir und mir verzweifelst.
Ich liebe Dich!
©MW
© SB
Die Currywurst
Sie gibt es inzwischen auf der ganzen Welt Und kostet auch nicht so viel Geld
Sie schmeckt mal gut, dann auch mal schlecht Den Geschmäckern ist es oft nicht recht
Ich kenne eine Pommesbude Die liegt nicht in Buxtehude
Sie liegt in Düsseldorf am Rhein Genau gesagt, Am Hain
Dort esse ich die Currywurst seit über 20 Jahren Auch doppelt, das kann ich gut vertragen
Diese Currywurst ist aus meiner Sicht Gerade mit Pommes ein Gedicht
Solltest du mal in Düsseldorf sein Genieße diese Wurst Am Hain
© MW
Erfahrung
Erfahrung, die hat man nicht einfach so. Erfahrung muss erfahren werden.
© MW 04.08.2005
Therapie Die beste Therapie ist manchmal sich Dingen abzuwenden,
von denen man glaubte, dass sie gut gewesen seien.
Die vermeintlich kleinen Dinge im Leben sind
Oftmals die Garanten für die
Summe des Lebens
Verletzlichkeiten
Es sind oft nur Kleinigkeiten
Die uns verleiten
Etwas zu sagen
Was wir hinterher beklagen
Der erste Blick ist nicht immer der richtige. Beim genauen Hinsehen, erkennt man dann so vieles Anderes. © MW
Momentaufnahme
im Moment denke ich so,
morgen sehe ich die Dinge aus einer anderen Perspektive.
Manche Menschen sehen nur diesen einen Moment.
Ein Leben lang.
Des Mondes Schein
Voll steht der Mond am Firmament,
erglänzt das Mittelmeer.
Den Fischern kommt er gerade recht,
sie fangen so viel mehr.
Ich sitze hier und kann es sehen,
den Vollmond und den Glanz.
Es ist besonders wundervoll,
der Blick erfüllt mich ganz.
Das Meer erscheint so silbrig schön,
ich will dann nicht zu Bette gehen.
Betrachte noch des Mondes Schein,
genieße dabei ein Glas Wein.
Die Fischerboote fahren ein,
ich werde auch jetzt schlafen gehen.
Das Meer erstrahlt im hellen Schein,
ich hab so viel gesehen.
Bruno
Er war ein Bär,
und ist nicht mehr!
Er wurde erlegt,
die Menschen sind bewegt.
Die ihn erschossen haben,
werden sich daran laben.
Einzufangen diesen Bär (en),
das war dann viel zu schwer.
Aus sicherer Entfernung abgeschossen,
wurde feig der Bär getroffen.
Wo war das Betäubungsgewehr?
Gab es das nicht mehr?
Wochenlang gesucht,
nie gefunden.
Ad hoc entdeckt
und dann geschunden.
Sehnsucht
Die Sehnsucht ist eine Sucht,
sie macht nicht süchtig, ist aber sehr schmerzhaft
und hat das Sehnen als Hintergrund.
Damals
Der Unterschied zwischen damals und heute ist der,
heute gibt es fast nichts mehr, was es damals gab.
Aber es gibt nichts, was es nicht schon damals gegeben hätte.
Der Stängel
Er glimmt
er stinkt
macht süchtig
bringt Krebs
vergilbt den Raum
lässt Küsse nicht mehr zu
lass uns in Ruh!
Die Menschen, die ein Du nicht zulassen und auf ein Sie beharren, sind Menschen, die sich hinter dem Sie verstecken. © MW
Das Leben
Geburt
Sekunden
Minuten
Stunden
Tage
Wochen
Monate
J a h r e
T o d
Die Liebe interessiert kein Alter
Wer liebt, ist immer jung
Manche Menschen tragen ihr Herz im großen Maul
Andere haben ihren Mund im Herzen
Horizont
Scheinbare
Sichtgrenze
Zwischen
Himmel
Und
Erde
Deutliche
Grenzen
Menschlichen
Gedanken
Gravierende
Unterschiede
Der Sichtweise
Blickwinkel
Ich sehe es so
Du siehst es ebenso
Wenn auch anders als ich
Ich verstehe Dich
Du verstehst mich dann
Vielleicht irgendwann
Was ich heute denke
Muss nicht unbedingt
Mein Gedanke von morgen sein
Was ich früher dachte
Das sehe ich heute auch anders
Brotlose Kunst
Es denken viele, wenn auch mit viel Gunst
Die Lyrik sei eine brotlose Kunst
Das mag und wird so sein und stimmt
Uns trotzdem nicht den Glauben nimmt
Gedichte sind Botschaft, erweitern den Horizont
Sind außerdem Bildung und sind besonnt
Lyrik wird es immer geben
Sie ist nicht wegzudenken aus unserem Leben