Videos von Andrea Koßmann

Andrea Koßmann, 1969 im Ruhrgebiet geboren, schreibt seit dem 12. Lebensjahr Gedichte und Kurzgeschichten. Im Laufe der Jahre entwickelte sie ihr eigenes Schreib-Motto, welches sie kurz "Kopfchaos lüften" nennt und genau das macht sie, wenn sie ihre Worte zu Papier bringt.
 
Sie möchte den Leser mit ihren Werken da treffen, wo ihre Worte ihre Quelle haben.... in ihrem Herzen. Sie ist geschieden, hat keine Kinder und verzaubert ihre Leser nicht nur mit Buchstaben, sondern seit neustem auch mit ihrer Stimme, in dem sie ihre Werke in Audio-Dateien umwandelt.
 
Ihr Repertoire ist schier unerschöpflich, denn Sie finden Gedichte und Geschichten in den verschiedensten Genres. Andrea Koßmann schreibt über die Liebe, genauso wie über die Trauer, den Schmerz oder über die Lust zu leben. Aber auch Kindergeschichten, erotische Geschichten und Frauen-Klischee-Geschichten gehören zu ihrem Wirkungskreis.
 
Lassen auch SIE sich verzaubern und tauchen Sie ein in Kossi's Welt......www.kossis-welt.de
 
Veröffentlichungen: Mitautorin in der Zeitschrift Kurzgeschichten und in den erotischen Anthologien des mb-Verlages.

Mitautorin in der Anthologie "Gedankenkunst" (ein Buch der "Art of Books"-Collection)

 

 

 

Und hier ein paar meiner Gedichte:

 

 
Unanstastbar

 

Du begehrst mich

körperlich,

aber seelisch

berührst Du mich nicht mal.

 

 

© Andrea Koßmann, 12.04.2006

 

 

Mittelpunkt

Auf der Reise in meine ganz eigene Mitte
begegnete mir desöfteren ein Mensch,
der mir Steine in den Weg legte
und mich daran hinderte,
mich selber zu verwirklichen.

Er kam mir bekannt vor,
seine Gedanken war mir vertraut
und manchmal ängstigte ich mich vor ihm.
Doch nie konnte ich ihn beim Namen nennen.

Eines Tages entdeckte ich ihn dann.
Ganz plötzlich und unerwartet
sah ich sein Gesicht,
seine Augen, seine Nase, seinen Mund,
während ich in den Spiegel schaute
und mir meine Zähne putzte.


© Andrea Koßmann, 31.03.2006

 
 
Mittelpunkt II

 

Zwischen Deiner

inneren Mitte

und Dir

stehst

meist

nur

Du

selber.

 

© Andrea Koßmann, 31.01.2006

 

 

Fesseln der Liebe

 

Frei sein

kann man auch

obwohl man den

Fesseln der Liebe

erlegen ist.

 

Vielleicht

sogar

freier

als jemals

zuvor.

 

 

© Andrea Koßmann, 18.03.2006

 

Sanft

 

Ganz behutsam wandern Deine Finger über meine Haut,

berühren Deine Lippen meine.

Ganz leise, innig und so sehr vertraut,

ist meine Lust.

Und Deine.

 

Leise flüsterst Du, ob´s mir gefällt,

ich hauche „Ja und wie“.

Heimlich hab ich Dich auserwählt,

um Lust zu spüren.

Wie noch nie.

 

Ganz langsam werden wir nun eins,

bewegen uns ganz unverkrampft.

Dein Glück ist nun auch meins,

wir beide ineinander.

Sanft.

 

© Andrea Koßmann, 13.03.2006

 

 

Irr-Sinnig

 

Ich schaue mit meinen Augen.

Ich lache mit meinem Mund.

Ich schmecke mit meiner Zunge.

Ich höre mit meinen Ohren.

Ich taste mit meinen Händen.

Ich fühle mit meiner Haut.

 

Aber ich rede mit meinem Herzen.

 

© Andrea Koßmann, 24.02.2006

 

Aufbewahren

 

Mit großen blauen Augen schaust Du in die Welt,

verstehst sie nicht,

fühlst, wie sie um Dich herum

zusammenfällt.

 

Hast soviel Liebe tief in Dir,

doch es ist niemand da,

dem es wert  und wichtig wäre,

zu sagen „Gib sie mir“.

 

Fast platzt Du vor lauter Gefühl in Deinem Herzen,

hast Dich so oft schon vergeben,

an Menschen, die Dich nicht ernst nahmen,

und beliebten, mit Dir zu scherzen.

 

Nie mehr soll Dir dieses nun widerfahren,

hast eingeschlossen Dein Herzilein,

schließt Deine Augen

um die Liebe in Dir aufzubewahren.

 

© Andrea Koßmann, 19.02.2006

 

Ungelebt?

 

Manchmal wünschte ich, meine Tränen wären ungeweint.

Manchmal wünschte ich, mein Schmerz wäre ungefühlt.

Manchmal wünschte ich, mein Herz wäre ungebrochen.

Manchmal wünschte ich, der Abschied wäre ungeschehen.

 

Der Schlüssel zu diesen Wünschen ist nur einer:

 

Ich müsste Dich ungeliebt machen.

 

Leichter gesagt und gewünscht, als getan,

denn vielleicht wäre ich dann ungelebt.

 

© Andrea Koßmann, 16. Juni 2005

 

Herzstillstand

 

 

Auf dem langen Weg zu Dir

musste mein Herz

so oft schlagen,

um in dem Moment,

als ich

zum ersten

mal in Deinen

Augen versank,

einfach

stehen

zu bleiben.

 

 

© Andrea Koßmann, 03.06.2005

 


www.kossis-welt.de


zurück