Mittelpunkt
II
Zwischen
Deiner
inneren
Mitte
und
Dir
stehst
meist
nur
Du
selber.
©
Andrea Koßmann, 31.01.2006
Fesseln
der Liebe
Frei
sein
kann
man auch
obwohl
man den
Fesseln
der Liebe
erlegen
ist.
Vielleicht
sogar
freier
als
jemals
zuvor.
©
Andrea Koßmann, 18.03.2006
Sanft
Ganz
behutsam wandern Deine Finger über meine Haut,
berühren
Deine Lippen meine.
Ganz
leise, innig und so sehr vertraut,
ist
meine Lust.
Und
Deine.
Leise
flüsterst Du, ob´s mir gefällt,
ich
hauche „Ja und wie“.
Heimlich
hab ich Dich auserwählt,
um
Lust zu spüren.
Wie
noch nie.
Ganz
langsam werden wir nun eins,
bewegen
uns ganz unverkrampft.
Dein
Glück ist nun auch meins,
wir
beide ineinander.
Sanft.
©
Andrea Koßmann, 13.03.2006
Irr-Sinnig
Ich
schaue mit meinen Augen.
Ich
lache mit meinem Mund.
Ich
schmecke mit meiner Zunge.
Ich
höre mit meinen Ohren.
Ich
taste mit meinen Händen.
Ich
fühle mit meiner Haut.
Aber
ich rede mit meinem Herzen.
©
Andrea Koßmann, 24.02.2006
Aufbewahren
Mit
großen blauen Augen schaust Du in die Welt,
verstehst
sie nicht,
fühlst,
wie sie um Dich herum
zusammenfällt.
Hast
soviel Liebe tief in Dir,
doch
es ist niemand da,
dem
es wert und wichtig wäre,
zu
sagen „Gib sie mir“.
Fast
platzt Du vor lauter Gefühl in Deinem Herzen,
hast
Dich so oft schon vergeben,
an
Menschen, die Dich nicht ernst nahmen,
und
beliebten, mit Dir zu scherzen.
Nie
mehr soll Dir dieses nun widerfahren,
hast
eingeschlossen Dein Herzilein,
schließt
Deine Augen
um
die Liebe in Dir aufzubewahren.
©
Andrea Koßmann, 19.02.2006
Ungelebt?
Manchmal
wünschte ich, meine Tränen wären ungeweint.
Manchmal
wünschte ich, mein Schmerz wäre ungefühlt.
Manchmal
wünschte ich, mein Herz wäre ungebrochen.
Manchmal
wünschte ich, der Abschied wäre ungeschehen.
Der
Schlüssel zu diesen Wünschen ist nur einer:
Ich
müsste Dich ungeliebt machen.
Leichter
gesagt und gewünscht, als getan,
denn
vielleicht wäre ich dann ungelebt.
©
Andrea Koßmann, 16. Juni 2005
Herzstillstand
Auf
dem langen Weg zu Dir
musste
mein Herz
so
oft schlagen,
um
in dem Moment,
als
ich
zum
ersten
mal
in Deinen
Augen
versank,
einfach
stehen
zu
bleiben.
©
Andrea Koßmann, 03.06.2005
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