Darf ich vorstellen...?  

Hallo,  

ich bin Franziska Bertram, 17 Jahre alt und komme aus Mülheim. Ich bin zurzeit Schülerin der 11. Klasse auf dem Gymnasium Heißen und strebe das Abitur an. Dies ist eines meiner Ziele, die relativ nahe liegen. Ich bin ein sehr kreativer Mensch, daher kommt auch ein anderes Ziel: Ich möchte in meiner Freizeit Bücher schreiben als Autorin. Diesen Wunsch hatte ich schon seit meinen 11. Lebensjahr, wo ich das erste Mal richtig angefangen habe, Geschichten zu schreiben. Zu der Zeit hatte ich mich ein bisschen gelangweilt, denn Lesen selbst reichte nicht mehr aus.

Dies ist auch eines meiner Hobbys: Lesen. Ich zeichne auch liebend gerne. Des weiteren treffe ich mich gerne mit Freunden, höre Musik und bin gerne an der frischen Luft. Hier finde ich auch zum größten Teil meine Inspiration fürs Schreiben: Wenn ein schöner Sonnenuntergang stattfindet, eine schöne Wiese vor mir liegt oder manchmal auch nur einfach der Anblick des Mondes. Danach kann ich immer prima schreiben.

In sportlicher Hinsicht mache ich nicht ganz so viel. Ich gehe zwar einmal die Woche schwimmen, aber nicht im Verein. Früher habe ich mal ganz viel Badminton gespielt, aber es ist aufgrund von Zeitmangel nicht mehr ausführbar.  

Mein Traumberuf liegt im Feld der Jura. Klein anfangen als Anwältin und, wenn es klappt, hocharbeiten zur Richterin. Um dies zu verwirklichen, brauche ich mein Abitur für einen Zugang zum Jurastudium.

Für Außenstehende bin ich eher ein ruhiger Typ. Doch dies stimmt nicht ganz, denn bei mir trifft eindeutig das Sprichwort: „Stille Wasser sind tief“ zu. Wenn man mich näher kennt, bin ich sehr aufgeweckt, offen, einfühlsam und lebensfroh. Ehrgeiz, fantasievoll und Zielstrebigkeit sind meine Stärken. Meine Schwäche ist, dass ich manchmal zu ungeduldig bin.  

Ich hoffe, dass man mich nun etwas besser kennt. „Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum“ - dies ist mein Motto und ich hoffe, ein neuer Traum von mir wird sich erfüllen!

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Warten

 

Wenn der Regen fällt, die bunten Blätter ein Abschiedslied singen und der September sich dem Ende zuneigt, dann werde ich dich finden. Dann endlich ist es an der Zeit, unser Versprechen einzulösen.  

Gewartet habe ich schon viel zu lange, gehofft auf ein Zeichen und jetzt ist es fast so weit. Nur noch ein bisschen Geduld und mein Herz wird geheilt sein. Geheilt für immer. Jetzt noch umfasst mich ein Dornenmantel, der sich nicht abstreifen lässt. Jetzt noch ist mein Herz von einer ewigen Kälte umgeben, die nicht  aufzutauen vermag. Ich laufe ewig im Kreis, denn meine Orientierung ist verloren. Mein Blick ist getrübt, meine Beine sind schwer, ich komme nirgendwo her.  

Durchtrenne den Dornenmantel, den nur du abstreifen kannst. Schenke mir Liebe, auf das mein Herz Wärme widerfährt. Sei du mein Orientierungssinn und führe mich auch durch die dunkelste Nacht. Erhelle meinen Blick mit deiner strahlenden Schönheit, sei die Sonne an meinem Himmel. Vielleicht trägst du mich sogar umher, doch würde es mir genügen, wenn du eine Stütze für mich wärst. Eine Stütze, die niemals bricht und für alle Bereiche meines Lebens zugänglich ist. Gib mir einen sicheren Hafen, an dem ich immer Willkommen bin, nie einsam bin und mein Zuhause nennen kann. Erst dann, ja erst dann, bin ich vollkommen. Mein Herz geheilt, du bei mir verweilst und mich nie mehr verlässt.  

Wenn der Regen fällt, die bunten Blätter ein Abschiedslied singen und der September sich dem Ende zuneigt, dann werde ich dich finden. Dann endlich ist es an der Zeit, das Leben zu beginnen. 

(c) Franziska Bertram

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