Sabine Fenner,
geb. 1952 in Flensburg,
lebt und wirkt in Kölln-Reisiek, Schleswig-Holstein,
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Die norddeutsche Autorin schreibt vorrangig Gegenwarts-Lyrik und Aphorismen, dabei lässt sie den Leser in ihre "Welten" eintauchen.
Gedichte und Sprüche, die das Leben schrieb.
Hierbei streift sie alle Facetten, die das Leben zu bieten hat,
setzt sich mit unterschiedlichen Themen auseinander.

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Veröffentlichungen: Lyrik und Aphorismen im Engelsdorfer Verlag
Weitere Veröffentlichungen
in Anthologien als Mitautorin.
Mitherausgeberin: Anthologie-Projekte - www.manfredwrobel.eu
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auf den Seiten
der Autorin:
www.wunderlandreise.de.vu
www.lyrikkunst.de.tl
Sternenglanz
Nur weil du die Sterne nicht liebst
Der Mond, als Hüter der Herde
Ob Tag oder Nacht
So bist auch du ein Stern
Eine einzigartige, wärmende Leuchte
© Sabine Fenner
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Ausrutscher
Was auch immer du wählst
Sie kommen des Nachts
Und das nur bei Vollmond
Dann greifst du nach ihnen
Gierig, begehrst ihre Lippen
Am Tag besinnst du dich wieder
Wählst das Altbewährte
Es war immer gut, sagst du
© Sabine Fenner
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Abnabelung
In der Wüste gibt es viele Steine
Du wirst sie schöpfen müssen
Deine Hände können sie nicht halten
Vielleicht wird irgendwo ein Kaktus stehen
Du kannst ihn schlagen
Er wird feucht sein
Die Nächte sind kalt
Drum kehre die Schatten am Tage
Sie werden dich decken
Und wenn du dich bettest in die sandige Mulde
Schau auf zu den Sternen
Wenn auch der Mund lechzt
Du wirst dich erinnern...
© Sabine Fenner
Misshandlung
Höre
Das Rufen
Zwischen Silhouetten
Aus Stein
Wenn das Dunkel
Eine Hülle schafft
Du wieder zuschlägst
Ohne Skrupel
Und Schrei verhallt
Zwischen den Fronten
Im Viertel der Abgeschobenen
© Sabine Fenner
Fingerfertigkeit
Lasst uns still
Den Klängen frönen
Hört, wie der Korpus sich wölbt
Auf den Saiten tanzt
Die Vollkommenheit
Es geht ein Raunen...
Und die Engel legen die Flügel an
© Sabine Fenner
Mutlos
Warum bist du nicht der
Wächter vor dem Tore
Trägst doch die Lampe schon
Du aber schleichst wie eine Katze über die Zinnen
Wärmst deine Hände an offenen Kaminen
Damit der Funke überspringen möge
© Sabine Fenner
Herzblut
Rot… so rot
Warum sprichst du vom Feuer
Rot... so rot
Wie das Blut
Es pulst in den Adern
Und in der Brust schlägt
Das Herz, immerfort... immerfort
Es wird dein sein... blutrot
© Sabine Fenner
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