
(c)Doro Jennen
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Vita:
In Kürze zu
meiner Person:
ich bin 1953 geboren und Mutter von zwei Söhnen
Beruf: EDV-Dozentin und Kunstmalerin
(zur Zeit mache ich eine Ausbildung als Kunsttherapeutin)
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"Hänsel liebt Gretel" ist eine Liebesgeschichte mit Musik. Sie
handelt von zwei jungen Menschen, die sich zufällig an einer Bushaltestelle in
Oberhausen oder Mülheim begegnen. Beide hatten es nicht leicht in ihrer
Kindheit.
Sie verlieben sich
ineinander und müssen auch schwere Prüfungen bestehen. Zum Schluss
schaffen sie es, ihr Leben zu ordnen und auch Lebensträume zu verwirklichen.
Die Premiere war im November 2002.
Ich habe diese Geschichte im Rahmen einer Feierstunde in der Kreuzkirche in Mülheim Heißen aufgeführt - Programmdauer ca. 80 Minuten.
Der klassische
Gesang (insgesamt 13 Lieder) wurden von mir und von einer Absolventin der
Folkwangschule, Essen, dargeboten. Die Klavierbegleitung kam von einer
ausgebildeten Pianistin. War schon toll.
Die zweite Aufführung war dann im Dezember 2002 in der Hauptbücherei in Mülheim.
Leider konnte die Sopranistin danach nicht mehr mitmachen, und so ist
die ganze Sache ein wenig in Vergessenheit geraten.
Dann kam das Angebot von der Medienwerkstatt, Essen, für Schulungszwecke diese
Aufführung als CD aufzunehmen. Hier singe ich dann allein.
In der Anlage ist ein Auszug aus meiner Geschichte, sie ist nicht verlegt - wenn
nötig lese ich sie oder man hat eben die CD.
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Auszug
aus dem Märchen „Hänsel liebt Gretel“
........
Es ist Mittwoch Morgen. Wieder so ein Morgen, wie jeder Morgen. Gretel rennt zum Bus. Sie muss zur Schule und ist schon wieder zu spät dran.
An der Bushaltestelle ist
es kalt und zugig. Gretel sieht neben sich einen jungen Typen so um die 20 mit
einer Gitarre auf dem Rücken. Er wartet wohl auch auf den Bus. Gretel findet
ihn total gut. Sie spricht ihn an. "Was tust du hier in unserer öden
Gegend? Bist du Musiker? Die sehen wir hier nicht oft."
Der junge Mann ist unwillig
und mürrisch und schaut Gretel lange an. Er hat keine Lust zu reden. Aber dann
denkt er sich, dass die Kleine eigentlich ganz süß ist, und er in der letzten
Zeit mit kaum jemandem gesprochen hat. Er beginnt langsam zu erzählen, dass er
gerade einen Verwandten beerdigt habe, der hier in der Gegend wohnte."
"Mein Name ist übrigens
Dirk, Dirk Hänsel." Gretel fängt an albern zu kichern: "Mensch, Hänsel
wie Hänsel auf dem Märchen. Ich fasse es nicht. Ich heiße nämlich Gretel. Hänsel
und Gretel. Das passt doch wohl gut. Das finde ich total cool." Gretel bemüht
sich, nicht ganz so wie eine alberne Ziege zu wirken. Hänsel gefällt ihr sehr.
Sie will Eindruck auf ihn machen.
"Ja, ja total cool.
Mein Verwandter ist jetzt auch so eine total 'coole' Type. Die ist jetzt eine
Leiche und liegt unter der Erde. Hat sich einfach tot gesoffen." Und er
sagt ganz leise für sich: "Vielleicht kann ich ja jetzt nachts auch das
Licht ausmachen. Ohne Licht kann ich nicht schlafen."
Er spürt, dass das Reden
ihn locker macht. Er erzählt Gretel noch von seinen Plänen, dass er nach Köln
will. "Als Straßenmusiker kannst du da noch eine Mark zusätzlich
verdienen. Und vielleicht falle ich ja zufällig einem Produzenten auf. Soll es
alles schon gegeben haben. Die laufen da nämlich schon mal öfter herum in Köln,
wegen VIVA, dem WDR und so. Ich bin nämlich auch ein guter Sänger. Aber jetzt
muss ich erst mal zum Bahnhof. Geld für die Fahrkarte und ein paar Hamburger
ist jetzt nötig." Und ganz liebevoll zeigt er auf seine Gitarre. "Das
werde ich alles mit ihrer Hilfe verdienen."
Der Bus kommt und sie
steigen gemeinsam ein. Gretels Herz klopft bis zum Hals, als sie neben ihm im
Bus steht. Sie möchte Hänsel nicht so einfach gehen lassen. "Willst du
nicht heute Nachmittag mit mir in unseren Jugendclub kommen. Du könntest da auf
deiner Gitarre spielen und auch singen. Es wäre toll, wenn du uns etwas
vorspielst. Life Music ist
für uns alle etwas ganz besonderes."
"Nett, dass du das
sagst" Hänsel freut sich. Wenn er als Straßenmusiker unterwegs ist,
hasten viele Menschen an ihm vorbei. Für Musik haben die wenigsten einen Sinn.
Vielleicht sollte Hänsel sich mal einen alten Köter anschaffen, da geben sie
gerne ein paar Mark mehr. Mehr jedenfalls als für Musik.
..........
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Meine Home-Page (nur Kunstmalerin)
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