
Autorenprofil
Katharina
Dobrick, geboren 1947 in
Twistringen, lebe seit 1971
in
der Nähe von Stuttgart, Rudersberg, verheiratet.
Meine
Interessen
meine
Familie und unsere Haustiere, Freunde treffen, denn ich
liebe die
Menschen und ich verstehe mich als Brückenbauerin in
meiner
Arbeit von „Mensch zu Mensch“, höre ihnen zu und weiß
daher, wo
der „Schuh“ drückt, motiviere und ermutige sie.
Schreiben,
lesen, malen, fotografieren, Freude am Leben erleben,
Gedankenaustausch
mit Gleichgesinnten, kulturell interessiert, höre
gerne
Musik, liebe die Stille.
Bisherige
Veröffentlichungen
1.Artikel
zur Gesundheit/Prävention
2.
Geschichte „Konzert im Frühling“ in der Anthologie „REVUE passiert“
3.
Geschichte „Aus dem Leben einer Treppe“ und Gedichte in der Anthologie
„Sinfonie des Lebens“, (erscheint
April/Mai)
4.
Geschichte „Das Wiedersehen“ und Gedichte in der
Anthologie „Querschnitte Sommer 2008“
5. mein
Buch „Lebensträume – Eine poetische Reise ins Leben“
wird in Kürze veröffentlicht, April/Mai 2008
©by
Katharina Dobrick 2008

Katharina Dobrick
D-73635 Rudersberg
Germany
Telefon-Nr.: 07183 / 63 19
E-Mail-Adresse: Katharina.Dobrick@t-online.de
Homepage: www.knicky.de
©by Katharina Dobrick 2008
Abschied
Sie
sind
müde,
streicheln
nie mehr,
ruhen
nun für immer
Mutter`s
Hände
© by Katharina Dobrick 2007
Dankbarkeit
Ein
großes
Gefühl
durchflutet
meine Seele
es glättet
die Wogen und
die
Unebenheiten im Leben
Dankbarkeit
©by Katharina
Dobrick 2007
sind keine
Schäume, sondern wertvolle
Seelenhelfer eines reichen Lebens
Träume
© Urheberrecht Katharina
Dobrick 2008
Meine Seele
Meine Seele
die
hat Flügel
schwebt
damit
von
Herz zu Herz
Schwingt
sich
über
alle Grenzen
wendet
sich
den
Menschen zu
bringt
viel Freude
in die
Herzen
zündet
dort
ein
Lichtlein an
Frieden,
Wärme und
viel
Glück
kommen
dann
sogleich
zurück.
©by Katharina Dobrick 2007
Augen-Blick
des Glücks
Sie
sind
die
Tautropfen
der Liebe
im
Gleichklang unserer Seelen
©by Katharina
Dobrick März 2008
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Aus
dem Leben unserer Treppe
Was ist heute bloß los? Die
Menschen um mich herum sind so aufgeregt.
Einige kommen mit Holzhammer, Schrauben und weiteren Werkzeugen auf mich zu. Das
sieht alles so furchterregend aus und ich habe Angst um mein Leben.
Ganz ohne Vorwarnung wurde
ich einfach aus meinem beschaulichen Leben, das ich bisher in dieser warmen und
freundlichen Umgebung verbracht hatte, herausgerissen.
Ich
wurde auseinander genommen. Dabei fügten mir Menschen, die ich nicht kannte,
unerträgliche
Schmerzen zu. Dann luden sie mich auf einen Leiterwagen und ließen mich einfach
stehen.
Die
Menschen, die sich seither um mich kümmerten, waren ganz traurig und weinten,
als ich ging. Nur der Meister war noch bei mir und begleitete mich. Fremde Männer
fuhren
mich mit dem Leiterwagen, auf dem ich schon lange regungslos lag, irgendwo
hin.
Es war bitterkalt, denn es war Februar im Jahr 1912.
Nun stehe ich schon einige Zeit hier draußen herum,. Mir ist kalt und dann die
vielen neugierigen Leuten, die mich anstarren und jeder fasst mich an.
Grauenhaft!
Was soll ich hier?
Auf mich hatten die Hausleute schon
lange gewartet. Ich bin die Treppe!
Wunderschön aus Eiche gearbeitet und
auf Hochglanz poliert. Nun bin ich
jedoch
sehr schmutzig. Die Hausfrau legte
eine Wolldecke über meinen erstarrten Körper.
Bei ihr werde ich es sicher gut haben,
überlegte ich mir.
Irgendwann
hatte ich auch den Einbau überstanden und endlich konnte ich
mich
ausruhen.
Es wurde still um mich herum. Irgendwie komisch nach dieser hektischen Zeit. Ich
wurde wieder geputzt und eingeölt. Richtig wohl habe ich mich gefühlt.
Eines Tages kamen sie, diese Geister. Mir
sagte man, es seien Kinder.
Sie stiegen auf mir herum. Zu Anfang ein wenig unbeholfen und dann immer
schneller. Immer wieder rauf und runter und das täglich. Selbst an meinem Geländer
sind sie
heruntergerutscht.
Ich konnte mich zwischendurch kaum erholen. Sie versteckten sich unter mir und
tobten so auf mir herum, dass ich manchmal keine Luft mehr bekam. Selbst
Geheimnisse vertrauten sie mir an. Auch von den Erwachsenen hörte ich so
manchen Klatsch und Tratsch.
Ich
freute mich auf den Abend und die Nacht. Dann leistete mir an manchen Tagen der
Mond Gesellschaft, der zum Dachfenster hereinschaute. Hin und wieder kamen auch
Mäuse vorbei.
So verging die Zeit. Ein Jahr nach dem anderen verstrich und ich wurde immer älter.
Inzwischen hatte ich Gesellschaft bekommen, den Holzwurm. Meine Kinder
waren erwachsen und gingen nun mit mir behutsamer um. Des Nachts kamen sie heim
und schlichen auf mir herum. Immer dann, wenn meine alten Stiegen graunzten,
schimpften sie mit mir, ich solle doch ruhig sein. Die Eltern sollten nicht hören,
wann sie heim kamen. Diesen Wunsch konnte ich ihnen jedoch nicht erfüllen.
Ich war ja immerhin schon 80
Jahre alt und bei den Menschen ist das eine Großmutter
©by Katharina Dobrick
2002/19.09.2007/02.05.2008