Didi
Lindewald, 1957 in Ostdeutschland geboren, kam im Alter von 3 Jahren durch
Flucht nach Westdeutschland. Nach ihrer ersten Ausbildung und zehnjährigen
Berufstätigkeit, gab sie diesen Beruf aus gesundheitlichen Gründen auf. Sie
erlangte 1985 / 1986 die mittlere Reife und Fachhochschulreife, ging danach nach
Süddeutschland und absolvierte erneut eine Ausbildung. Nach vierzehnjähriger
Berufstätigkeit in diesem neuen Beruf wurde sie wegen Folgeschäden des
Missbrauchs voll erwerbsunfähig.
Schreiben,
warum?
Schreiben
ist Therapie und Überlebensstrategie. Eigene Erfahrungen möchte ich gerne
weiter geben.
Geschriebene Worte
sind wie Früchte, sie gedeihen und reifen durch den Leser.

Veröffentlichungen:
„Schritte
zurück in’s Leben - eine wahre Geschichte über sexuellen Missbrauch und das
Leben danach“, Wagner-Verlag, Gelnhausen, ISBN 3-935232-55-1
Veröffentlichungen
in folgenden Anthologiebänden:
(Lyrik,
Lumen-Verlag, Freiburg),
-
„Bittere Tränen“ Band II,
-
„Wie viele Tränen hat die Seele“,
-
„Weil wir so viele sind“,
-
„Zerbrochene Seelen“,
-
„Spiegel meiner Seele“,
-
„Im Schatten Großer Dichter“.

Weitere
Mitbeteiligungen in Anthologien:
-
„Lebenslänglich“, Artep-Verlag, Sabine Marya
-
„Denkanstöße“, Autoren-Feder im Autoren-Feder-Verlag
Gemeinsames
Buch von Sabine Marya und mir:
„Das
Regenbogenland- Buch“, Kinderbuch, erscheint im April 2006 im Artep-Verlag
Weiter
Projekte mit Sabine Marya sind geplant:
„Das
Zauberland-Buch“, Kinderbuch
„Lyrische
Melancholie“, Lyrik und Bilder
Ein
neues Buchprojekt
habe ich begonnen: PTBS aus der Sicht einer Betroffenen. Mit Lyrik und Bildern.

Kerzen
brennen neben meiner Kaffeetasse
eine
starke, normal brennende, eine schwache,
ein
Vergleich tut sich mir auf
umschwirrt
vom Kerzenrauch
die
groß brennende Flamme ist mein Widersacher
alles
vernichtend um sich herum, er ist der Macher
ich
bin die schwache kleine Flamme
alles
um mich herum verdamme
brenne
mit unauffälligem Licht
dass
ER mich nicht erwischt
andere
brennen unbewegt und normal
alles
andere wäre zu fatal
sie
sehen mich kämpfend leiden
der
Schaden unübersehbar, nicht zu vermeiden
bis
auf die schwach brennende blase ich alle Kerzen aus
zaghaft
brennt sie weiter, dann stärker hinauf
nicht
mehr bedroht von IHM und unbeachtet vom Rest
so
fühlt sie sich wohler und besteht den Lebenstest
Meine
Augen starren in’s Meer.
Der
Blick dabei, … leer!
Mit
einer Welle, die geht,
denke
ich ein kleines Gebet:
„Nimm
alles von mir mit!
Liebe
Welle, ich bitte dich!
Spüle
meine Seele rein!
Liebe
Welle, sag nicht nein!
Komm’
bitte noch einmal zurück.
Umspüle
den Körper, als ganzes Stück!
Liebe
Welle, nimm ihn ganz,
