Die Nächstplatzierten Lasst uns gemeinsam... Opportunisten des Lebens * * * Im Walde * * * Halt in seinen Händen
* * * ICH * * * heimat * * *
Hände, die halten * * *
4. Sabine Marya -
Lasst uns gemeinsam...
5. Cornelia Gutzeit - Opportunisten des Lebens
6. Willy Volka - Im Walde
7. Marion Wein - Halt in seinen Händen
8. Bärbel Niederhoff - ICH
9. Daniela Amendy - Heimat
10. Silke Burchartz - Hände, die halten
* * *
Lasst uns gemeinsam
über Wolkenfelder gleiten, dort,
wo uns Sonnenstrahlen umtanzen
und Licht uns umhüllt!
Lasst uns gemeinsam
auf den Regenbogen klettern, dort,
wo uns Farbenspiel umtanzt.
und Musik uns umspielt!
Lasst uns gemeinsam
über Sterne schweben, dort,
wo uns ihr Schimmer berührt
und unser Dasein mit Leben erfüllt!
Lasst uns gemeinsam
in das Leben tanzen, dort,
wo wir eintauchen in Lebendigkeit
und ein Sinn unser Sein erfüllt!
Lasst uns gemeinsam
über Wolkenfelder gleiten, dort,
wo uns Sonnenstrahlen umtanzen
und Licht uns umhüllt...
© Sabine Marya
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* * *
Hirne, die lenken,
Menschen bedenken:
Wollen ihre Glieder bewegen,
das Leben flexibler erwägen.
Augen, die schauen,
Menschen vertrauen:
Lassen leichter sich führen,
ihr Leben günstig berühren.
Ohren, die hören,
Menschen beschwören:
Haben „Wahrheiten“ erfischt,
dem Leben Geist aufgetischt.
Münder, die zitieren,
Menschen eruieren:
Wollen unzensiert bekennen,
ihr Leben deutlicher benennen.
Hände, die halten,
Menschen gestalten:
Vieles aus sich „selbst“ heraus,
das Leben kreativ erlaubt’s.
Finger, die tasten,
Menschen erfassen:
Wollen ihre Umwelt verstehen,
ihr Leben lustvoller begehen.
Haut, die beschützt,
Menschen es nützt:
Möchten vorbehaltlos ertragen,
das Leben ausweitender erfahren.
Beine, die weitergehen,
Menschen verstehen:
Mögen bewusster sich erschliessen,
ihr Leben erneuernder kann fliessen.
Füsse, die tragen,
Menschen es wagen:
Können sicherer voranschreiten,
das Leben selbstverantwortlich bestreiten.
Herzen, die innig lieben,
Menschen obsiegen:
Können machtvoller entfalten,
ihr Leben glücklicher erhalten.
© 10.05.2006 by Cornelia Gutzeit
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Durchstreifte Wald
und fand
die Hand
die mit dem Finger
wies zum
schau dich um
wie Vielfalt viel
in der Welt zuhaus
vergiss nun nicht
den Fingerzeig
und freu
am Leben dich.
© Willi Volka
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Eine empfindsame Zartheit
umspannt jene geschmeidigen, weichen Hände.
Es sind seine Hände
Eine unzerstörbare Geborgenheit
bergen sie in sich.
Groß und unentwegt geöffnet,
verrichten sie so viel Gutes und Liebenswertes.
Wird jeder Hautmillimeter davon
mit täglichen Problemen des Menschen angestochen,
bleiben sie dennoch unentstellt erhalten.
Seine Hände erweisen sich als feinfühlig und unabgenutzt
- sie sind der Anbeginn des Lebens!
Gottes Fleisch und Blut
vereinigen sich in seinen Händen
zu einer uns wohlgesonnenen Macht,
die unumgänglich erkennen lässt:
Gottes Hände im Jenseits sind der einzige Halt auf Erden!
Mit unbrechbarem Willen und grenzenloser Güte zugleich,
welche seine Hände ihr eigen nennen,
streckt er seine schützenden Finger nach den unsrigen aus:
Sie gewähren uns Halt und Zuversicht
bei allen täuschenden
wie auch reell bestehenden Sorgen
- zauberhandähnlich gelöst,
beinahe gelöscht in unseren Gedanken.
Jene gütigen, nicht angsteinflößenden Hände
sinnen danach,
uns folgende Botschaft zu vermitteln:
Der einzige Halt auf Erden sind Gottes Hände im Jenseits!
Wahrhaftiger Glaube an ihn,
umgrenzt jeden seiner heiligen Finger mit blendendem Schein.
Eines wundervollen Tages,
von den Irrfahrten des Lebens befreit,
werden Gottes Hände mit den unsrigen
durch ein untrennbares Band der Liebe ewiglich verbunden sein.
von Marion Wein
Riedenburg/Bayern
verfasst am 23.03.1989
überarbeitet am 03.06.2006
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verloren
im Schmerz
DU
unsere Begegnung
dein Blick
dein Händedruck
Nicht mehr!
Nicht weniger!
Für
MICH
ein
erster Schritt
zurück
ins
LEBEN!
© Bärbel Niederhoff 7/2006
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sicher.
geborgen.
im hafen meiner seele.
draußen
tobt
die sturmflut des lebens.
die schäumende gischt
zischt
bäumt sich brodelnd auf
schlägt bedrohlich gegen die mauern.
meine heimat
verwahrt
unversehrt
ein fleck land
ein stück glück
ein teil leben
in mir
selbst.
Daniela Amendy, 26.Mai 2006
Neustadt an der Weinstraße
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Bist so klein
so zart, so weich
und was du brauchst
sind:
Hände, die halten
Wächst heran
lernst täglich mehr
und was du brauchst
sind:
Hände, die halten
Wirst enttäuscht
lebst deine Welt
und was du brauchst
sind:
Hände, die halten
Lernst Liebe kennen
lernst Glück erleben
und was du gibst
sind:
Hände, die halten
(c) Silke Burchartz
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