Vita * * *
Dieter Gropp
Ich wurde im Dezember 1937 am Fuße des Silbernen Erzgebirges, in Chemnitz, geboren. Schon in der Schule liebte ich den Literatur- und Musik-Unterricht. Meine ersten Versuche mit Versen gehen bis in die Zeit als Lehrling zurück und waren dementsprechend miserabel. Trotz aller Meckerei meiner Umwelt: Ich ließ nicht locker, auch wenn die Pausen, in denen mir die Einfälle fehlten, manchmal Jahre dauerten. Meine engsten Freunde lasen die Verse gern. Und dafür, dass ich es mir nicht zu leicht mache, sorgt meine Frau. Sie ist mein erster und wichtigster Kritiker. Ich erlernte den Beruf eines Bautischlers und arbeitete später nach dem Besuch der Fachschule für Clubleiter in Meißen in verschiedenen kulturellen Bereichen und zuletzt in der „Huttenbuchhandlung“ in Frankfurt(Oder).
Seit etwa 2003 ist der Kopf voller Gedanken. Ich habe nun auch mehr Zeit, da ich kurz nach dem Millennium in Altersrente ging. Da dürfte vielleicht doch noch etwas zu erwarten sein…
Eine schwere Krankheit im Jahre 2005 hätte um ein Haar mein Leben beendet. Mein Schutzengel und das Ärzteteam des Höchstädter Krankenhauses entrissen mich in letzter Minute dem Tod. Seitdem lebe ich noch bewusster und sehr aktiv.
Gern veröffentliche ich meine Arbeiten im Internet (e-stories, gedichte-garten, lyrik-ecke) und freue mich über die Kommentare anderer Lyriker.
Ich habe in zahlreichen Lesungen meine Verse vorgestellt, so auch als Gast beim Autorenverband Franken.
Meine Lyrische Arbeit ist darauf ausgerichtet, wesentlich zur Vernetzung der einzelnen Kunstrichtungen hier in Höchstadt beizutragen. Ich verbinde sehr gern Literatur, Malerei und Musik miteinander. In diesem Sinne möchte ich mich verstanden wissen und so gestalte ich meine Lesungen.
Mit der Malerin Bea Sokolean-Cherek verbindet mich eine sehr schöpferische Freundschaft. Das kommt in meiner Homepage zum Ausdruck, in meinen Lesungen und auch in Ausstellungen der Künstlerin. Ich lese ebenfalls regelmäßig zum „Poetry Slam“ in der „Blue Note“ in Forchheim. Einige meiner Gedichte sind in der Anthologie des Engelsdorfer Verlages Berlin „Spät schlagen Türme Alarm“ veröffentlicht.
Seit Herbst 2006 bin ich registrierter Autor der Deutschen Nationalbibliothek bei der Brentano-Gesellschaft für zeitgenössische Literatur Frankfurt a.M. .

Ein neues Jahr beginnt
Wie Sonne dem Regen, Winter dem Herbst
und Sommer dem Frühling –
so folgt auf das Gestern das Heute
und ein neues Jahr, frisch und jung, auf das alte,
von dem nur Erinnerung bleibt.
So ist alles vergänglich -
aus Vergehendem sprießen neue Knospen.
Das Kommende wird begleitet von unseren Wünschen,
die, beim Abschiednehmen vom Gestern
laut verkündet wurden oder leise und heimlich geflüstert,
bei perlendem Champagner.
Ein gutes Jahr soll es werden,
mit schönen Stunden, strahlend wie Brillanten.
Aus dem Kaleidoskop der Erinnerungen
sollen neue Träume werden,
die auszuleben sich lohnt.
Sorgen dürfen nie mächtiger sein,
als unsere Freude
in diesem neuen Jahr!
©lyrikdgr/beapaint
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